Die schlausten Reisetricks

Manchmal sind es kleine Kniffe, die auf einer Reise eine große Wirkung haben. Und auf jedem Trip lernt mein neuen Tricks dazu. Welche Gegenstände, Hilfsmittel und gewieften Reisemethoden machen Dir das Nomadenleben leichter? Teile sie mit uns – und wir können uns das Unterwegs gemeinsam noch schöner machen.

Hier ein kleines Startkapital an schlauen Reisetricks von mir:

• Packe so, als wenn Du Deinen Rucksack verlieren würdest. Alles, was Dir wirklich am Herzen liegt, sollte dort bleiben, wo Dein Herz ist: Zuhause.

• Besonders in günstigen Ländern verlocken die niedrigen Kosten zu hohem Konsum. Irgendwann wird es trotzdem teuer. Schaffe Dir also Deinen eigenen Umrechnungskurs und vergleiche wie viele Nächte in einem Hostel Du für einen Betrag bekommst oder wie viel Essen Du kaufen kannst. Rechne in Reisezeit um, nicht in Euro.

• In vielen Ländern haben Busse keine Toiletten. Vor langen Fahrten nicht zu viel trinken. Klingt simple, kann man aber schnell vergessen.

• Wenn Du kannst, wähle ein Bett möglichst weit weg von der Tür. Da schläft es sich besser. Dasselbe gilt bei Stockbetten für die untere Etage. Hier kannst Du Dir mit einem Handtuch oder einer Decke einen Vorhang aufhängen. Achte außerdem darauf, dass Du Deinen Rucksack in der Nähe abstellen kannst.

• In meinem Reisegepäck fehlt nie mein kleines Opinel Taschenmesser. Damit kann man nicht nur sein Essen schneiden sondern auch in vielen anderen Situationen gut abschneiden.

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  1. Also ich finde ja, das beste Mittel für unterwegs ist immer noch Tiger Balm. Hilft gegen Mückenstiche, Kopfschmerzen, verstopfte Nase … Ich habe ihn mir sogar schon in muffigen Zimmern als „Duft“ unter die Nase gerieben.

  2. Sicherheitstipp: den Rucksack immer verkehrt herum, also vor der Brust tragen, um Taschendieben den Job schwer zu machen.
    Hygienetipp: in Südamerika immer Toilettenpapier und Hand Sanitizer dabeihaben. In öffentlichen Toiletten gibt’s oft weder Papier noch Seife.
    Verpflegungstipp: immer eine Packung Erdnüsse dabeihaben – falls eine Wanderung oder Busfahrt länger dauert als geplant, könnt Ihr so gut überbrücken bis zur nächsten Mahlzeit, lange haltbar und nahrhaft.

  3. Mein Tipp fürs Packen:
    Packe gleiche Kleidungsteile (z.B. alle T-Sirts) jeweils zusammen in eine durchsichtige Plastiktüte. Das ist nicht nur ein guter (doppelter) Regenschutz, es vereinfacht auch die Suche der Klamotten im backpack! Man kann auch Vakuumbeutel nehmen, dann spart man sogar auch noch Platz, weil sie sich zusammenziehen:)

    Und, auch wenn’s für manche vielleicht selbstverständlich klingt: Rede so viel es geht mit EInheimischen, anderen Reisenden und Menschen, die dir nett erscheinen. Sei neugierig und offen, für die kleinen Plaudereien, die sich fast an jeder Ecke bieten. So habe ich die besten Insidertipps bekommen- ich erfuhr welche Investionenen für Ausflüge sich lohnen und welche nur Geldmachererei sind, welche Spots man in der Umgebung unbedingt sehen muss und wo vielleicht nicht hundert Touristen stehen, welches Essen wo gut ist, bekam die besten Hostelempfehlungen… und manchmal gewann ich sogar am Ende noch einen neuen netten Reisepartner oder die Adresse für eine längere Freundschaft.

  4. Reisen ist Abenteuer, aber trotzdem lohnt es sich für den Fall der Fälle vorzusorgen: Ich habe eine digitale Kopie meiner wichtigsten Dokumente immer in der Dropbox, dass ich von überall daraus zugreifen kann. Außerdem habe ich immer einen Notgroschen in Bargeld dabei – Cash is king, vor allem wenn ATMs ausfallen oder gar nicht vorhanden sind.

    Ich würde auch nie ohne einen Schal reisen. Er wärmt, sieht gut aus, kann aber auch als Kissen oder Sonnenschutz dienen.

    Und wenn es sehr kalt ist, fülle ich heißes Wasser in eine Plastikflasche – beides ist meistens relativ leicht zu bekommen. Das ist dann fast wie eine Wärmflasche 🙂

  5. – Ich reise oft mit einer dünnen Bauchtasche, in der ich Dinge wie Reisepass und Kreditkarte aufbewahre. In Ländern, in denen es nicht so unwahrscheinlich ist beklaut zu werden, trage ich sie unter der Kleidung und fühle ich mich damit recht sicher und in anderen Gegenden habe ich wichtige Unterlagen darin griffbereit im Rucksack.

    – Ohropax haben mir schon einige Nächte versüßt, in denen ich neben schnarchenden Hostelgästen geschlafen konnte.

  6. Windeln! Klingt verrückt, ist aber praktisch. Wertsachen in die Windel einrollen, verschließen und auf geht es damit zum Strand. Auch wer alleine reist, sollte die Zeit im Meer in Ruhe genießen können, ohne sich um mögliche Stranddiebe zu sorgen. So wird langes Schnorcheln möglich. Und wer stiehlt schon eine ‚volle‘ Windel? Ausprobieren, unbedingt!

  7. Vielen der obigen Tipps kann ich mich schon mal anschließen!

    Hier noch eine spontane Auswahl von mir – sorry für eventuelle Wiederholungen:

    Ich habe einen Scan meines Reisepasses immer in meinem Email-Postfach abgelegt. Klingt vielleicht nicht super sicher, ist mir aber tatsächlich schon einmal zu Gute gekommen… Details erspare ich an dieser Stelle.

    Ein dünnes Tuch/Schal kann wärmen, vor Sonne schützen und ein wenig wohl- und bekanntriechendes Heimatgefühl zaubern.

    Außerdem habe ich immer Zettel und Stift und USB Stick bei mir.

    Wohnungsschlüssel von Daheim lieber beim Abschiednehmen am Flughafen noch schnell den Eltern, der besten Freundin oder besten Freund anvertrauen. Auch hier… schon schlechte Erfahrungen gemacht!

    Shampoo, (Sonnen-)Cremes, Duschgel, die obligatorische Tube Rei etc. kaufe ich lieber in mehreren kleinen Verpackungen. So werde ich aufgebrauchte schneller los, statt ewig mit einer halb vollen Flasche rumzureisen (hier scheiden sich aber die Geister, weil es eventuell etwas teurer ist). Ansonsten kann man eigentlich fast alles auch unterwegs bekommen.

    Sollte die Reise länger sein, habe ich einen Datenträger dabei, mit dem ich Photos von den SD-Karten schon mal doppelt sichere – auch hier… aus Erfahrung gelernt 🙁

    Den Brustbeutel oder flache Bauchtasche besitze ich ebenfalls, um die wichtigsten Dinge (Reisepass, Kreditkarten) wirklich niemals woanders als am Körper (im besten Fall unter dem Shirt) zu haben – wichtig: sollte waschbar sein!

    Im Backpack rolle ich die Klamotten und diese dünnen, schnell trocknenden Handtücher. In warmen Ländern habe ich einen dünnen Schlafsack aus Fliegerseide bei mir, der erstaunlich wenig Platz weg nimmt und hoffentlich vor Bedbugs schützt.

    Notapotheke: Paracetamol, Ibuprofen, Magen-Darm-Irgendwas… ggf. Malerone & Co., Blasenpflaster.

    Ohropax und Schlafbrille – klingt gut. Brauchte ich selbst noch nie, weil ich wie ein Baby schlafe. Daher wichtig für mich: ein kleiner Wecker, falls das Handy seinen Geist aufgibt.

    Ausländische Stecker.

    Musik. Ein Buch (kann man ggf. im Tausch unterwegs gegen ein Neues austauschen).

    Ansonsten reise ich nie mit Schmuck, selten mit Schminke, dafür niemals ohne Schoki <3

    So. Jetzt hab ich Fernweh!

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